Hundetrainerin & Sachverständige LHundG NRW
Geprüft gemäß §11 Abs. 1 Nr. 8f) Tierschutzgesetz

Buche Dein Husky-Erlebnis

 

Wir möchten uns gerne vorstellen:


Lars Rübenkamp:

Der erste Husky-Welpe kam 1993 - "Dunja"
Eine schwarz-weiße, blauäugige Dame. 
Damit war das Interesse geweckt und ich habe erste Rennen besucht und Musher aus der näheren Umgebung kennengelernt. 

Das Husky-Fieber brach aus:
Ein halbes Jahr später kamen die Welpen "Inuk" und "Eysch" zu uns.
Ein Urlaub im bayerischen Wald mit der Möglichkeit das Schlittenfahren zu lernen folgte und für mich stand fest das ich auch Musher werden will. Was jetzt noch fehlte war ein erfahrener Hund. Dieser kam im Sommer 1994 zu uns. "Daisy".
Nun noch Trainingswagen und Schlitten gekauft und im Sommer 1995 kam auch unser erster eigener Wurf zur Welt.
Von den 6 Welpen blieben "Ivan", "Wölfi" und "Ahrn", die später auch sehr erfolgreich im Team liefen.
Die erste Rennsaison startete 1995/96. Zuerst mit vier Hunden am Wagen später im Winter mit 6 vor dem Schlitten.
1997 nahm ich an meiner ersten EM teil. Der Wettkampf-Geist war geweckt.
Von da an habe ich mich regelmäßig zur EM oder WM teilnahmen qualifiziert, wo ich auch mehrmals auf dem Podium landete.
 

Seit 1998 fahre ich ein Open Team. Das heißt mit mehr als 8 Hunden. 

 Ich wurde mehrmals Deutscher Meister. 

Vier mal nahm ich am "Pirena" teil mit drei dritten Plätzen und einmal auf dem ersten Platz :-). 

Das "Pirena" ist ein Etappen-Rennen  über 14 Tage mit einer Gesamtlänge von 400 km. 

 Außerdem fuhr ich noch andere Etappen-Rennen wie z.B. das "Alpirace Stage-Race"

 Mittlerweile habe ich 10 eigene Würfe und hatte kurzzeitig schon mal über 40 Hunde.

Zur Zeit sind 19 Hunde mein Eigen plus unseren Adoptivhund "Yankee" von Simone.

Für 2019 sind weitere Würde geplant. 

Was sind meine Ziele: 

Das Etappen-Rennen "Lekkarod" in Frankreich - 9 Etappen a 50 km 

Die WM 2022 in Moskau 

Mit 80 Jahren noch auf dem Schlitten stehen können. :-)



Simone Kühl:

Meinen ersten Siberian Husky bekam ich am 15.5.2006. „Beautiful Grey Zinah of Amnesia“

Eigentlich wollte ich gar keinen zweiten Hund und eigentlich wäre meine Wahl auch nicht auf einen Siberian Husky gefallen. Aber wie es manchmal so ist….

Zinahs Züchterin war eine gute Freundin einer damaligen Freundin.
Zinah war bereits vermittelt aber wurde nach kurzer Zeit wieder an Ihre Züchterin zurückgegeben.
Da es keinen Eigenbedarf gab sollte sie wieder vermittelt werden.

Und so befand ich mich, ein paar überzeugenden Argumenten und einigen Telefonaten später, auf dem Weg nach Tönisvorst.
Einige Stunden später zog Zinah bei uns ein.

So, da war sie also, die Siberian Husky Hündin aus einer Rennlinie…. 6 Monate alt und voller Energie.
Mir war klar: Ich sollte mich im Schlittenhundsport kundig machen.

Gesagt, getan.

Mein Freundeskreis weitete sich schnell in die Welt der Schlittenhunde aus und durch einen Zufall lernte ich einen weiteren Siberian Husky Züchter kennen. Mit ihm trainierte ich kurze Zeit später und Zinah genoss die Beschäftigung im Schlittenhundsport ….. und ich auch. In kürzester Zeit war ich infiziert und konnte mir ein Leben ohne Siberian Huskys und den Schlittenhundsport nicht mehr vorstellen.

Leider konnten wir nur einige wenige Rennen gemeinsam bestreiten.
Mein größter Erfolg:
02./03.12.2006 IFSS Weltmeisterschaft 2006 Rastede: Best Nordic Team

2007 hatte Zinah einen Unfall und erlitt einen Genickbruch. Wie durch ein Wunder überlebte sie, konnte operiert werden und konnte ein schönes Leben haben.
Aber die Teilnahme am Schlittenhundsport war damit erstmal zu den Akten gelegt.

Ich hatte natürlich auch weiterhin Kontakt in den Schlittenhundsport.

Lars wurde zu einem guten Freund und durch ihn und seine Hunde blieb ich durch gemeinsames Training und seine Rennen immer dem „Husky-Fieber“ treu.

Auch durch Zufall kam im Mai 2014 ein weiterer Siberian Husky zu uns. Yankee. Leider wissen wir über seine Herkunft nichts. Auf Grund seiner schlechten Sozial-Erfahrungen vermuten wir, er wurde bei einem typischen Vermehrer gekauft. Wir denken, dass er den Alka-Shan angehört. Aber auch das ist auf Grund seiner Optik nur eine Vermutung.
Lars und ich versuchten Alles, ihm den Schlittenhundsport näher zu bringen. Leider ohne Erfolg.
Yankee möchte nicht ziehen. Er ist mit dem Zugsport total überfordert.

Da bei uns zwar jeder Hund ziehen darf aber nicht jeder ziehen muss lebt er also als Haushund bei mir und ist im Schlittenhundsport nur Zuschauer.

Zinah und Yankee waren von Anfang an ein Herz und eine Seele. Sie half ihm super beim Start ins Leben und in die Welt der Menschen.

Zinah blieb noch bis zum 14.02.2015 bei uns. Dann musste sie leider auf Grund eines bösartigen Lungentumors eingeschläfert werden.

Wenn es nach mir ginge würde ich natürlich mit mindestens 30 Hunden in Kanada leben und dort meinen Traum leben. Da es aber bisher noch keinen Lottogewinn gab ist dies leider nicht möglich und somit versuche ich in jeder freien Minute bei Lars und seinen Hunden zu sein und ihn bei der Versorgung, während der Vorbereitung und natürlich auch in der Saison zu unterstützen.

Der Siberian Husky fasziniert mich und der Schlittenhundsport ist das größte Erlebnis was man gemeinsam mit den Hunden erleben kann.

Ich möchte keine Zeit in meinem Leben mehr ohne diese tollen Hunde erleben.