…und die ewige Diskussion darüber
Wir haben das Jahr 2026, mit Hilfe von KI und Co. meistern wir mittlerweile unser Leben wie nie zuvor.
Nur eines bekommen wir nicht hin: die Antwort auf die Frage: muss ich den Kot meines Hundes wegmachen oder nicht?
Und genau diese Frage verstehe ich absolut nicht, denn meine Antwort lautet: NATÜRLICH…die Frage sollte sich gar nicht stellen.
Abgesehen davon, dass Giardien, Würmer & im schlimmsten Fall auch Infektionen wie z.B. die Parvovirose übertragen werden können und dies die Gesundheit anderer Hunde gefährden kann oder auch zu Überdüngung und Verschmutzung der Umwelt beiträgt ist es einfach eine Sache der Sauberkeit & Hygiene.
Und zwar nicht nur für die Menschen, sondern auch für die anderen Hunde & Tiere in unserem Leben.
Ich vergleiche dies ja gerne mit Situationen in der Menschenwelt, also hier ein Beispiel:
Wir alle kennen die Möglichkeiten der Nutzung von öffentlichen Toiletten. Jeder kennt das Gefühl, beim Betreten die Hoffnung zu haben, eine saubere Toilette vorzufinden. Gerade in Tankstellen, Rastplätzen, Dixie-WCs oder anderen Örtlichkeiten würden wir uns, auf Grund von hygienischem Denken, gerne verkneifen diese aufzusuchen & uns unter gar keinen Umständen auf die WC-Brille setzen, da wir nicht wissen, wer dort vorher war und wie hygienisch diese Örtlichkeiten gesäubert werden.
Hier ist es für uns der absolute Horror, seine Notdurft verrichten zu müssen, aber eine absolut zugeschi…ne Toilette vorzufinden.
Jetzt wieder zurück zu unseren lieben Hunden:
Gehe ich mit meinen Hunden durch den Park, übers Feld oder durch den Wald ist es häufig so, dass meine Hunde einen geeigneten Platz und damit den goldenen Grashalm suchen, um ihr Häufchen abzusetzen, welcher die Suche umso schwerer macht und manchmal auch die Geduld des Menschen sehr in Anspruch nimmt.
Aber Hund kann ja nicht einfach irgendwo machen.
Auf der Suche und beim Durchkreuzen von Gebüschen & hohem Gras gibt es, auch für unsere Hunde, immer wieder Tretminen, in die sie treten und damit deutlich ersichtlich im Gesicht des Hundes abzulesen ist, dass dies nicht zum Plan auf der Suche nach geeignetem Platz ist. Und erinnern wir uns an die Situation, wenn unser Vierbeiner dann mit genau diesen Pfoten auf unserem Sofa liegt…naja…den Gedankengang möchte ich nicht weiter ausführen
Und selbst wenn unser Hund dann endlich seinen Platz für seinen Haufen gefunden hat und der Besitzer, wie es normal sein sollte, die Hinterlassenschaft beseitigen möchte ist es spätestens dann häufig damit verbunden, sich den Weg dorthin ohne Tretminen von anderen Hunden freizusuchen.
Und wenn es nicht vorher schon optisch ersichtlich war, spätestens beim bekannten weichen und leicht rutschigen Auftreten wird einem schnell bewusst, dass wohl viele Hundebesitzer noch immer meinen, die Hundesteuer und die Mitarbeiter der Stadt wären dafür zuständig, die Umwelt sauber zu halten.
Kleiner Tipp: Genauso wie auf öffentlichen WCs sollten wir alle unseren Dreck hinter uns wegmachen. Und da unsere Hunde dies nicht selbst tun können ist der jeweilige Hundebesitzer hierfür zuständig.
Meine Hochachtung und auch mein Mitleid gilt den Garten- und Landschaftsmitarbeitern die regelmäßig in unseren Parks und Grünflächen mit Freischneidern den Rasen kürzen damit wir und unsere Hunde wieder eine schöne Fläche vorfinden und dadurch mit einigen Häufchen von „Ich mache den Kot meiner Hunde nicht weg“-Menschen in freiem Flug durch den Freischneider zu kämpfen haben.
So viel Geld kann den Mitarbeitern und auch (um auch bei den Menschen zu bleiben) den Reinigungskräften unserer öffentlichen WCs gar nicht gezahlt werden, dass es diese Arbeit auch nur annähernd erträglich macht.
Also liebe Leute: die Hundesteuer könnte besser genutzt werden, z.B. für die ganzen Tierheime in unserem Land die Tagtäglich mit finanziellen Problemen zu kämpfen haben oder auch für andere sinnvolle Dinge wie z.B. dem Aufstellen von Mülleimern auf bekannten von vielen Hundebesitzern genutzten Wegen. Da sind wir uns einig.
Öffentliche Hundekotbeutelspender sind meist durch die zu Hause angelegten Vorräte von manchen Menschen noch am Tag der Befüllung wieder leer. Das ist ärgerlich, aber auch das ist kein Grund:
Bei bekannten Online-Verkaufsplattformen zahlt man im Durchschnitt 0,02 – 0,05 € pro Beutel, welches für mich, als Besitzerin von 3 Hunden im Durchschnitt 0,27€ pro Tag an Kosten verursacht. Da muss ich sagen: es wird für durchaus sinnloseres Zeug mehr Geld ausgegeben.
Meine Meinung: Das Wegräumen von Hundekothaufen sollte für jeden Hundebesitzer genauso zum normalen Spaziergang gehören, wie die Tatsache, dass wir sowohl unseren Hunden als auch unserem Ruf als verantwortungsbewusste Hundehalter damit einen großen Gefallen tun!
In diesem Sinne: auf ein sauberes Zusammenleben

